
Die audiovisuelle Arbeit bewegt Trauer in Zeit und Raum zu einer Transformation.
Die Dias des Vaters werden durch die Fenster raus in den Himmel geschickt. Die Gestalt der Erinnerungen sind nicht mehr so wichtig – die Verortung umso mehr.
Klänge aus Karelien erzählen von einem Kesämökki, einem finnischen Holzblockhaus, von Erinnerungen der Sommerresidenz der Familie, die die Herzen vereinte, jedoch verloren gegangen ist.
Inspiriert von der finnischen Ursprungsgeschichte der Welt “Alkumuna”, in der erst durch das Zerbrechen von sieben Enteneiern die Welt entstehen kann, finden hier Eierschalenstücke einen neuen Sinn: Mit ihnen ist es möglich, einen kurzen Augenblick davon zu erhaschen, was es bedeuten kann, eine Welt (oder ein Zuhause) zu haben und sie zu verlieren.
Die Arbeit greift Themen wie Trauer und Verlust – Loslassen sowie Identitätsverlust und -findung auf.
The audiovisual work transforms grief in time and space.
The father’s slides are sent out into the sky through the windows. The form of the memories is no longer so important – their location is all the more so.
Sounds from Karelia telling from a kesämökki, a Finnish log cabin, from memories of the family’s summer residence, which united hearts but has been lost.
Inspired by the Finnish origin story of the world, ‘Alkumuna’, in which the world can only come into being through the breaking of seven duck eggs, pieces of eggshell find new meaning here: With them, it is possible to catch a brief glimpse of what it means to have a world (or a home) and to lose it.
The work addresses themes such as grief and loss – letting go, as well as loss and finding of identity.