KLANGHABITAT – SOUND HABITAT




KLANGHABITAT
05.09.2026 Museumsnacht Kassel
Audiovisuelle, interaktive Installation, Performance und Videoprojektion in Kollaboration mit Christine Weghoff

Der Garten des Palais Bellevue in Kassel wurde zu einem besonderen Klangraum. Hier wurden Pflanzen nicht nur gesehen, sondern auch gehören. Ihre bioelektrischen Impulse wurden zu Klängen und konnten gemeinsam mit anderen Besucher über Berührungen zum Klingen gebracht werden.
Ein integriertes Klanglabor lud zu ungewohnten Hör- und Sinneserfahrungen ein: Archaische Klangerzeuger trafen auf pflanzliche Signale, es entstand ein hörbarer Dialog zwischen Mensch und Natur. Die gemeinsam erzeugten Klänge wurden teilweise über eine Spektrogramm-Projektion sichtbar gemacht. Im Klanghabitat wurden Natur, Mensch und Klang miteinander in Verbindung gebracht.

Die Arbeit verknüpft künstlerische Forschung mit ökologischer Verantwortung. Sie fragt nach einer mehr-als-menschlichen Demokratie und möchte Wahrnehmung schärfen – für Pflanzen als Lebewesen, für verlorene Klangwelten und für die Möglichkeit, unsere akustische Umwelt aktiv und achtsam mitzugestalten.

KLANGHABITAT war Teil der Projekte RAT von ÜBERMORGEN – Neue Modelle für Kulturinstitutionen.


SOUND HABITAT
September 5, 2026 – Museum Night Kassel
Audiovisual, interactive installation, performance and Video projection in collaboration with Christine Weghoff

The garden of the Palais Bellevue in Kassel was transformed into a unique sonic space. Here, plants were not merely seen but also heard; their bioelectric impulses were converted into sound, allowing visitors to make them „sing“ through touch. An integrated sound laboratory invited participants to engage in novel auditory and sensory experiences: archaic sound-generating instruments met signals from plants, creating an audible dialogue between humanity and nature. The sounds generated collaboratively were partially visualized through a spectrogram projection.
SOUND HABITAT fostered a connection between nature, humanity, and sound.

The work bridges artistic research and ecological responsibility. It explores the concept of a more-than-human democracy and seeks to sharpen our perception—of plants as living beings, of lost soundscapes, and of the potential to actively and mindfully shape our acoustic environment.

SOUND HABITAT was part of the projects The Council of *ÜBERMORGEN* (The Day After Tomorrow) – New Models for Cultural Institutions.